Deutsche Bahn
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DB Energie baut Windenergie um ein Drittel aus

Der Energieversorger der Deutschen Bahn hat nun 48 Windräder am Netz. Windenergie erspart 82.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Grünstromanteil im Bahnstrom-Mix steigt um 2,2 auf 24 Prozent.

(Frankfurt a.M., 25. Februar 2013) DB Energie, der Energieversorger der Deutschen Bahn, hat an der Nordsee in der Gemeinde Krummhörn bei Emden zwei weitere Windparks unter Vertrag genommen. Gesellschafter und Betreiber der Anlagen ist die EWE Windservice GmbH mit Sitz in Krummhörn. Vertragsbeginn ist der 1. März.

Wie in den beiden brandenburgischen Windparks Märkisch-Linden (seit März 2010) und Hoher Fläming (Januar 2011) sowie Elsdorf II (November 2011) in Niedersachsen wird auch der an der Nordsee erzeugte Strom in den Bilanzkreis der DB Energie eingestellt und zum Antrieb von Zügen genutzt. Die 15 Wind-räder in Krummhörn liefern rund 36 GWh. Damit erhöht sich die Gesamtmenge, die DB Energie aus Windenergie bezieht, um ein Drittel auf 48 Windräder mit einer Jahresproduktion von rund 140 GWh. Diese Strommenge entspricht dem Jahresverbrauch von 28.000 Vier-Personen-Haushalten und einer CO2-Ersparnis von 82.000 Tonnen.

Dr. Volker Kefer, DB-Vorstand Technik und Infrastruktur: „Vor dem Hintergrund, dass der Fernverkehr ab dem 1. April 2013 75 Prozent seiner Fahrten vergrünt, haben wir einen erhöhten Bedarf an erneuerbaren Energien. Gleichzeitig bleibt es unser erklärtes Unternehmensziel, den Anteil emissionsfreier Stromquellen auf mindestens 35 Prozent bis 2020 zu erhöhen. Deswegen bauen wir den Anteil von Wind- und Wasserkraft in unserem Portfolio kontinuierlich aus.“

Allein im Vergleich zu 2011 hat DB Energie 2012 den Anteil erneuerbarer Energien am Bahnstrom-Mix um 2,2 Prozentpunkte auf 24 Prozent erhöht. Damit liegt der Grünstromanteil beim Bahnstrom weiterhin über dem des öffentlichen Netzes, der im vergangenen Jahr bei 23 Prozent lag.


Eine Grafik zur Entwicklung der Windenergie bei DB Energie finden Sie im Anhang.