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Deutsche Bahn und E.ON schließen Vertrag über Strom aus Wasserkraft

Deutsche Bahn und E.ON schließen langfristigen Vertrag über Stromlieferung aus Wasserkraft. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bahnstrom-Mix steigt ab 2015 auf über 26 Prozent. CO2-Emissionen sinken um 313.000 Tonnen.

(Berlin/Düsseldorf, 9. November 2012) Die Deutsche Bahn AG und E.ON haben einen langfristigen Vertrag über die Belieferung mit Ökostrom für den Bahnverkehr in Deutschland unterzeichnet. E.ON wird die DB ab 2015 jährlich mit rund 600 Millionen Kilowattstunden Ökostrom versorgen. Die Stromlieferung entspricht einem Anteil von fünf Prozent am Bahnstrom-Mix von DB Energie, dem Energiedienstleister der Deutschen Bahn. Der Anteil erneuerbarer Energien steigt ab 2015 auf über 26 Prozent.

Der grüne Strom kommt aus den E.ON-Wasserkraftwerken an Main, Donau, Lech, Isar und Inn. In Deutschland gehört E.ON zu den größten Anbietern von Wasserkraftstrom und erzeugt in mehr als 100 Anlagen jährlich rund acht Milliarden Kilowattstunden Ökostrom. Auch Haushaltskunden können mit dem Produkt „E.ON ÖkoStrom“ auf regenerativ gewonnene Energie umsteigen.

„Umwelt- und Ressourcenschutz ist ein fester Bestandteil unserer nachhaltigen Unternehmensstrategie DB2020. Wir wollen die Position der DB als Umweltvorreiter weiter ausbauen. Deswegen freuen wir uns, dass wir gemeinsam mit E.ON unseren Bahnstrom noch ‚grüner’ machen und die CO2-Emissionen um 313.000 Tonnen pro Jahr senken können.

Damit kommen wir unserem Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien beim Bahnstrom bis 2020 auf mindestens 35 Prozent zu erhöhen, ein gutes Stück näher“, so Dr. Volker Kefer, Vorstand Technik und Infrastruktur, bei der Vertragsunterzeichnung. Derzeit liegt der Grünanteil bei knapp 22 Prozent. Bis 2050, so die erklärte Vision der DB, soll die Bahnstromversorgung vollständig auf CO2-freie Energien umgestellt sein.

„Diese erneute Kooperation mit der Deutschen Bahn und deren Belieferung mit Ökostrom ist aus unserer Sicht ein weiterer Schritt in Richtung Energiezukunft“, so Dr. Bernhard Reutersberg, Vorstandsmitglied der E.ON AG. „Regenerative Energien werden nicht nur rund um das Thema Mobilität eine immer wichtigere Rolle spielen. E.ON engagiert sich auf allen Feldern für den Ausbau der Erneuerbaren und bietet sowohl Geschäfts- als auch Privatkunden innovative Produkte und Dienstleistungen an, die eine klimafreundliche, sichere und bezahlbare Energiezukunft ermöglichen.“

Der Vertrag hat eine Laufzeit von zunächst sechs Jahren mit einer Verlängerungsmöglichkeit bis Ende 2028.