Die Zukunft auf der Schiene: Akku-Züge
Für nicht-elektrifizierte Strecken setzt die DB Energie Standards.
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Ladeinfrastruktur für Akku-Züge: Referenzprojekte im Überblick
Projekt Akku-Netz Schleswig-Holstein
Seit Ende 2024 sind in Schleswig-Holstein die ersten Oberleitungsinselanlagen (OLIA) Deutschlands in Betrieb. Statt vollständiger Elektrifizierung werden nur kurze Strecken oder Bahnhöfe mit Oberleitungen ausgestattet, an denen Akkuzüge laden. In Heide, Husum und Tönning errichtete DB Energie dafür 5-MW-Ladeunterwerke zur Einspeisung von 15 kV-16,7 Hz-Bahnstrom.Weitere Infos finden Sie im Artikel ‚Oberleitungsinselanlagen im Netz der Deutschen Bahn‘ aus der Zeitschrift Elektrische Bahnen:
Projekt Pfalznetz
Ab Mitte 2026 ersetzen Akku-Züge schrittweise Dieseltriebwagen auf nicht elektrifizierten Strecken in Rheinland-Pfalz. Auf rund 240 Kilometern sorgen sie für mehr Fahrplanstabilität, Komfort sowie deutlich weniger Lärm und Emissionen und sparen jährlich Millionen Liter Diesel. Zur Versorgung der Akku-Züge entstehen fünf Oberleitungsinselanlagen (OLIA).
DB Energie plant und errichtet die dafür erforderlichen Ladeunterwerke und stellt die Versorgung der Akku-Züge mit Bahnstrom ausschließlich aus erneuerbaren Energien sicher.
Pilotprojekt in Annaberg-Buchholz – die erste Ladestation ihrer Art
Neue Technologie für neue Mobilität: Zusammen mit Kooperationspartnern aus Industrie und Wissenschaft hat DB Energie im Bahnhof Annaberg-Buchholz Süd eine innovative Ladeinfrastruktur für die Energieversorgung von Akkuzügen errichtet.
Bis Sommer 2025 wurde die neue Ladetechnologie mit einer aus dem örtlichen Mittelspannungsnetz über einen Symmetrierumrichter bereitgestellten Bahnspannung unter Bahnbedingungen eingehend erprobt. Der Probebetrieb ist nun erfolgreich abgeschlossen.
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Sebastian Zander
Ansprechpartner Ladeinfrastruktur für Akku-Züge